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    <title>coComments related to karstenduerotin</title>
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    <rights>Copyright 2007 coComment.com</rights>
    <updated>2009-11-24T18:38:16.407+01:00</updated>
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        <title>Ich denke, der Grund ist ganz </title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>Ich denke, der Grund ist ganz einfach: Der Zeitraum, über den diese Aktivitäten betrieben wurden. Schon als Senator hat Obama angefangen, auf das Internet zu setzen. Seine Kampagne war über Jahre hinweg geplant und immer im Netz verwurzelt.

Bei Schäfer-Gümbel war es ein "Mal eben"-Schnellschuss, der durch die kurze Dauer (und eher geringe Bedeutung) des Wahlkampfes noch bedeutungsloser wurde.</content>
        <published>2009-02-05T12:24:34.030+01:00</published>
        <updated>2009-02-05T12:24:34.030+01:00</updated>
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        <title>Treffer. Bei inkonsequenter Ar</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>Treffer. Bei inkonsequenter Argumentation erwischt man die Leute doch am besten. :)</content>
        <published>2009-01-24T14:58:56.058+01:00</published>
        <updated>2009-01-24T14:58:56.058+01:00</updated>
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        <title>So ganz weiß ich nicht, was je</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>So ganz weiß ich nicht, was jetzt eine Identitätsdebatte ausmachen würde, werde aber versuchen, das zu vermeiden, was ich mir darunter vorstelle. Also: Viel Glück für Dein neues Projekt, in meinem Feedreader ist es natürlich gleich gelandet.</content>
        <published>2008-11-25T23:42:11.639+01:00</published>
        <updated>2008-11-25T23:42:11.639+01:00</updated>
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        <title>@jr:
Um Niveau beurteilen zu k</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
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        <content>@jr:
Um Niveau beurteilen zu können, müsste man erst mal selbst welches haben. Und wenn das bei Dir der Fall sein sollte, versteckst Du es durchaus erfolgreich.
Was die Kritik an BLOG angeht: Für die heftigen internen Auseinandersetzungen inhaltlicher Natur bin ich ja da. Persönlicher werdende Uneinigkeiten tragen wir hingegen nicht in irgendwelchen Kommentarspalten aus, was auch damit zu tun hat, dass mehrere von uns ja mit ihrem eigenen Namen lesbar sind... eine Diskussion wie diese hier hätten die Realityshifter doch besser in privater Mail gehalten. Ich hätte mich auch nicht eingemischt, wenn Du das nicht gleich wieder für blöde Attacken genutzt hättest.
Warum sind die Artikel zu den Trackbacks, die ich bei uns aus dem Spam fische, bei Dir eigentlich immer gleich verschwunden?</content>
        <published>2008-11-25T09:02:10.669+01:00</published>
        <updated>2008-11-25T09:02:10.669+01:00</updated>
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        <title>Ich geh' ab jetzt immer davon </title>
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        <content>Ich geh' ab jetzt immer davon aus, dass ich nicht gemeint bin, wenn ich nicht ausdrücklich angesprochen werde, okay? Wird meine SR-Kommunikation erheblich erleichtern. ;)</content>
        <published>2008-11-20T18:11:36.194+01:00</published>
        <updated>2008-11-20T18:11:36.194+01:00</updated>
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        <title>Was mir übrigens jetzt erst au</title>
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            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>Was mir übrigens jetzt erst auffällt:

Müsste der Titel dieses Beitrags nicht "It *struck* me like a flash" heißen?</content>
        <published>2008-11-19T22:56:10.435+01:00</published>
        <updated>2008-11-19T22:56:10.435+01:00</updated>
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        <title>Wobei die "massenhafte" Angst </title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>Wobei die "massenhafte" Angst ja nicht einmal diese unmittelbar generierte ist, Che, da würde ich versuchen, Boche zu begegnen. Boche, man bemerkt die Angst doch täglich in Gesprächen mit Leuten, die selbst noch einen verhältnismäßig sicheren Job haben und auch keine Ersparnisse verloren haben. Dennoch haben sie aber Angst. Weil das Netz, das sie kennen, in kürzester Zeit zerrissen und verbrannt wurde. Aber ich glaube, darüber haben wir schon einmal mit etwas anderen Begriffen diskutiert.

Meiner Überzeugung nach sieht es doch so aus, dass unser System nur deswegen eine so hohe Akzeptanz hat, weil es eben eine Sicherheit bot, die die übleren Vorgänger- und Parallelsysteme nicht anbieten konnten. Schwindet diese Sicherheit, schwindet auch die Akzeptanz. Die Frage muss also wohl auch sein, wie weit man diese wirtschaftliche Freiheit treiben kann, ohne die Menschen auf dem Weg zu verlieren. Ich komme da zu anderen Schlüssen als die SR- oder SPD-Leute, aber die Frage an sich sehe ich schon als wichtig an.</content>
        <published>2008-11-19T22:54:24.121+01:00</published>
        <updated>2008-11-19T22:54:24.121+01:00</updated>
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        <title>@Toyotismus:
Da muss ich stefa</title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>@Toyotismus:
Da muss ich stefanolix aber recht geben, letztlich lassen sich die Einwände darauf reduzieren, dass der Arbeitnehmer zu wenig von der gemeinsamen Leistung des Unternehmens profitiert. Ich sehe nicht, wo das Mitdenken selbst ein Problem wäre - die Kritik von MR lautet doch eigentlich nur, dass sie zwar den Produktionsprozess effektiver machen, aber auch von dieser Effizienzsteigerung diejenigen in besonderem Maße profitieren, die auch sonst schon absahnen. Oder?</content>
        <published>2008-11-19T19:46:38.289+01:00</published>
        <updated>2008-11-19T19:46:38.289+01:00</updated>
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        <title>@stefanolix:
Das sind aber die</title>
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            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>@stefanolix:
Das sind aber die Fälle, in denen der Sachbearbeiter widerrechtlich die eigentliche Hartz-IV-Leistung verweigert hat und nach einem Widerspruch der Außendienst herauskam, um das zu machen, was Nörgler so "Unterhosenschnüffeln" nennt. Es geht also nicht mehr um die Erfassung tatsächlichen Bedarfs, sondern nur noch um die Kontrolle eines Voraussetzungskataloges. Ob da noch weiterer Bedarf herrscht, ist für den neuen Außendienst völlig irrelevant.</content>
        <published>2008-11-19T19:43:28.228+01:00</published>
        <updated>2008-11-19T19:43:28.228+01:00</updated>
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        <title>@stefanolix:
Ich muss zugeben,</title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>@stefanolix:
Ich muss zugeben, ich habe überhaupt nicht sachgerecht zitiert, sondern bequem etwas herausgenommen, was mir für einen frechen Kommentar passend erschien. Ich sehe aber ein, dass der Text eventuell etwas anders gemeint war, was mir aber in diesem Falle... hmmm... egal war. :)</content>
        <published>2008-11-19T10:51:49.664+01:00</published>
        <updated>2008-11-19T10:51:49.664+01:00</updated>
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        <title>@flatter:
Das mit den Details </title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>@flatter:
Das mit den Details war mir schon klar, ich dachte nur, ich könnte zur Detaildiskussion zumindest etwas erhellendes beitragen. :)
Die Einengung in der Berufswahl soll aber vielleicht so gar nicht stattfinden. Sieh es doch mal anders, nicht als "das sollt ihr werden", sondern vielmehr als "genau hier fehlt ihr uns besonders". Sollte der gesellschaftliche Bedarf denn nie eine Rolle spielen, nicht einmal erwähnt werden? Gut, wenn die Migranten Abitur machen und dann Physiker werden. Übernimmt halt ein Deutscher ohne Migrationshintergrund den Sozialarbeiterposten. Gesellschaftlich betrachtet wäre es aber sicher besser andersrum, des besseren Zugangs zur Klientel wegen.
Übrigens: "Bei Dir beworben"? Leitest Du einen Kindergarten? Da zahlt sich ja manchmal in der Blogosphäre aus, wenn man seine Kommentarspalte bearbeitet. ;)</content>
        <published>2008-11-19T10:30:52.508+01:00</published>
        <updated>2008-11-19T10:30:52.508+01:00</updated>
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        <title>Da ich ja nun Sozialarbeit stu</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
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        <content>Da ich ja nun Sozialarbeit studiere, kann ich vielleicht erhellendes beitragen. Der Großteil der Erzieher/-innen hat mittlerweile Abitur; es handelt sich dabei um einen der Ausbildungsberufe, die ein Abitur theoretisch nicht, praktisch aber sehr wohl erfordern (weil die Zahl der Bewerber/-innen mit Abitur mittlerweile so groß ist).

Und der gehobene Dienst bei der Polizei umfasst praktisch alle Kriminalbeamten. Gerade hier werden Migranten dringend gesucht:

&lt;a href="http://www.berlin.de/polizei/beruf/ausbildung/gdk.html"&gt;"Die Berliner Polizei, die als moderne Hauptstadtpolizei bei ihrer Aufgabenerfüllung den vielfältigen Anforderungen einer multikulturellen Weltmetropole Rechnung zu tragen hat, ist besonders an Bewerberinnen/Bewerbern interessiert, die über - möglichst muttersprachliche - Fremdsprachenkenntnisse verfügen; insbesondere Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch oder Vietnamesisch."&lt;/a&gt;</content>
        <published>2008-11-18T23:57:51.699+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T23:57:51.699+01:00</updated>
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        <title>*listedurchguck*

An T.Alberts</title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
        </author>
        <link rel="self" href="http://www.cocomment.com/sidebar?object=people&amp;context=explore&amp;mode=detail&amp;id=karstenduerotin&amp;conv=1952314&amp;comment_id=35217613"/>
        <content>*listedurchguck*

An T.Alberts Zerreden ist der Neoliberalismus nicht schuld. Auch, wenn es manchmal zum Schlechten auf dieser Welt gehört. :)</content>
        <published>2008-11-18T23:53:51.617+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T23:53:51.617+01:00</updated>
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        <title>Noch ein interessantes Zitat, </title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
        </author>
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        <content>Noch ein interessantes Zitat, Che. Vermutlich bin ich sogar semantisch fähig, das zu begreifen.</content>
        <published>2008-11-18T23:52:49.392+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T23:52:49.392+01:00</updated>
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        <title>@T.Alber:
Wer erzählt welches </title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
        </author>
        <link rel="self" href="http://www.cocomment.com/sidebar?object=people&amp;context=explore&amp;mode=detail&amp;id=karstenduerotin&amp;conv=1952314&amp;comment_id=35209691"/>
        <content>@T.Alber:
Wer erzählt welches Zeugs, das sich dann zu was für einer Liste verdichtet? Da komme ich jetzt nicht mehr mit. Ich dachte, diese Liste sei etwas, das ich verfasst hätte...

Im Übrigen finde ich erstaunlich, dass Ihr im Fernsehen offenbar immer nur Professor Sinn (den ich auch oft unerträglich finde) und seine Jünger seht. Ich sehe eigentlich viel öfter Diskutanten, die ein Wettrennen darum veranstalten, wer nun weniger neoliberal ist. Der absolute Brüller war für mich Lucy Redler, die der PDS diesen Vorwurf entgegenschmiss.</content>
        <published>2008-11-18T22:39:03.925+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T22:39:03.925+01:00</updated>
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        <title>*distanzier*</title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>*distanzier*</content>
        <published>2008-11-18T22:32:49.899+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T22:32:49.899+01:00</updated>
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        <title>Ja, so bin ich. Geheimniskräme</title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
        </author>
        <link rel="self" href="http://www.cocomment.com/sidebar?object=people&amp;context=explore&amp;mode=detail&amp;id=karstenduerotin&amp;conv=1952314&amp;comment_id=35186752"/>
        <content>Ja, so bin ich. Geheimniskrämerisch und nicht willens, mein überragendes Wissen mit anderen Leuten zu teilen. Ich werd' Dich doch nicht erleuchten...</content>
        <published>2008-11-18T19:59:16.119+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T19:59:16.119+01:00</updated>
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        <title>@Nörgler:
Ich wüsste nicht, da</title>
        <author>
            <name>karstenduerotin</name>
        </author>
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        <content>@Nörgler:
Ich wüsste nicht, dass ich eine solche Liste angekündigt hätte. Also wird Dein Warten wohl vergeblich sein...</content>
        <published>2008-11-18T19:13:41.789+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T19:13:41.789+01:00</updated>
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        <title>Der Begriff Neoliberalismus sa</title>
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            <name>karstenduerotin</name>
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        <content>Der Begriff Neoliberalismus sagt schon etwas aus. Nur nicht so, wie er von manchen seiner Gegner verwendet wird. Dann wird er nämlich plötzlich zum Synonym für alles Schlechte auf dieser Welt. Was mir erheblich auf die Nerven geht.

Aber ist ja ein alter Hut, diese Diskussion.</content>
        <published>2008-11-18T17:09:40.663+01:00</published>
        <updated>2008-11-18T17:09:40.663+01:00</updated>
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        <title>Der Unterschied bei Engländern</title>
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        <content>Der Unterschied bei Engländern und Franzosen ist ja nun die EU-Zugehörigkeit  ihrer Heimatländer. Und die meisten Amis, die hier einwandern, sprechen eh schon Deutsch.</content>
        <published>2008-11-07T18:30:23.213+01:00</published>
        <updated>2008-11-07T18:30:23.213+01:00</updated>
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        <title>Integration und Verhandlungen </title>
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        <content>Integration und Verhandlungen haben eines gemeinsam - es wäre seltsam, wenn eine Seite dabei mit allem glücklich wäre, was nötig ist. :)</content>
        <published>2008-11-07T09:33:05.717+01:00</published>
        <updated>2008-11-07T09:33:05.717+01:00</updated>
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        <title>Das ist wieder etwas, was ich </title>
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        <content>Das ist wieder etwas, was ich gestern Abend ähnlich diskutiert habe. Als bei "Hart aber Fair" alle der Meinung waren, ein emotionaler, von einem Charismatiker geführter Wahlkampf mit begeisterten Wählern passe eben nicht in die deutsche Mentalität, da habe ich mich gefragt, ob die den Willy Brandt alle verschlafen haben. Ich habe ihn ja nicht mehr erlebt, aber musste sofort an das denken, was ich über seine aktive Zeit gehört und gelesen habe...

Ströbele ist nicht sonderlich charismatisch. Özdemir würde zum Vergleich mit Obama gut passen, aber auch bei dem fehlt mir der Pep. Bei den Gelben wüsste ich aber auch keinen, und bei den Volksparteien noch viel weniger. Charisma haben in Deutschland doch nur Lafontaine und Gysi, und da kann ich keine Begeisterung aufbringen. :(</content>
        <published>2008-11-06T09:32:16.213+01:00</published>
        <updated>2008-11-06T09:32:16.213+01:00</updated>
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        <title>@T.Albert:
"ja, Karsten, es kl</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>@T.Albert:
"ja, Karsten, es klingt wie irgendwas. Und nun?"

Etwas umfangreicher, aber immer noch kurz zusammengefasst gesagt:

Der Text, auf den Che nicht müde wird hinzuweisen, enthält eine ziemlich dichte und zusammenhängende Darstellung der Ursachen der Krise, die andere Erläuterungen, die ich gelesen habe, mit einbezieht und (jedenfalls mit meinem Wissen) nicht so einfach zu widerlegen ist.

Im nächsten Schritt wird dann aber wieder einmal die ganze Komplexität der Zusammenhänge auf Klassenkämpfe reduziert und auch für die individuell eine Rolle spielende Gier "die Herrschenden" verantwortlich gemacht.

Und am Ende wird jeder Versuch einer Reform für sinnlos erklärt, jede Herangehensweise, die nicht alles kaputtschmeißen will desavouriert und das "Recht auf proletarische Gewalt" proklamiert. Okay, da habe ich der SAV Unrecht getan. So gewalttätig argumentieren die nicht.</content>
        <published>2008-11-05T23:02:57.907+01:00</published>
        <updated>2008-11-05T23:02:57.907+01:00</updated>
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        <title>Böh, war ja klar, bei drei Lin</title>
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        <content>Böh, war ja klar, bei drei Links lande ich natürlich in der Administration. :(</content>
        <published>2008-11-05T22:40:18.630+01:00</published>
        <updated>2008-11-05T22:40:18.630+01:00</updated>
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        <title>&lt;a href="http://www.sav-spannt</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>&lt;a href="http://www.sav-spanntechnik.de/"&gt;SAV&lt;/a&gt;.

Nee, Moment, &lt;a href="http://www.sav-net.de/"&gt;SAV&lt;/a&gt;.

Ach Quatsch, nein, natürlich &lt;a href="http://www.sozialismus.info/"&gt;SAV&lt;/a&gt;.</content>
        <published>2008-11-05T22:39:18.586+01:00</published>
        <updated>2008-11-05T22:39:18.586+01:00</updated>
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        <title>Ich hab's sogar gelesen. Manch</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>Ich hab's sogar gelesen. Manche interessante Punkte, vieles klingt aber auch wie ein durchschnittliches SAV-Manifest...</content>
        <published>2008-11-05T20:12:40.358+01:00</published>
        <updated>2008-11-05T20:12:40.358+01:00</updated>
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        <title>@MR:
Okay, ich gehe dann mal u</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>@MR:
Okay, ich gehe dann mal und komme wieder, wenn die Laune etwas besser ist...

@T.Albert:
Ziehe zurück. Die immer gleichen Formen und Floskeln der Auseinandersetzung nerven mich bei Anderen ja auch. War daher nicht ok, nur bei Dir anzusetzen.

@che:
Michel und fpk gehören nicht zu den Kommentatoren, mit denen ich die interessantesten Gespräche geführt habe.</content>
        <published>2008-10-30T09:39:51.190+01:00</published>
        <updated>2008-10-30T09:39:51.190+01:00</updated>
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        <title>Also, ich sehe ja schon einen </title>
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        <content>Also, ich sehe ja schon einen Unterschied zwischen einem

"Recht auf Glück"

und einem

"Recht auf das Streben nach Glück"

Ersteres verpflichtet den Staat dazu, dieses Glück bereitzustellen. Letzteres lediglich dazu, diesem Streben nicht im Wege zu stehen.

Womit ich nicht sagen will, dass dieses Recht in meinen Augen ausreicht. Ein Recht auf ein wenig Glück sollte schon dabei sein, in einer Verfassung, die ich mir wünsche. Aber die Gleichsetzung von Momo würde ich so auch nicht gelten lassen.</content>
        <published>2008-10-01T16:09:58.756+02:00</published>
        <updated>2008-10-01T16:09:58.756+02:00</updated>
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        <title>@Rayson:
Ignoranz heißt heute </title>
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            <name>freiburgerthesen</name>
        </author>
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        <content>@Rayson:
Ignoranz heißt heute aber meist nicht mehr einfaches Nichtwissen, sondern die Verweigerung gegenüber dem Lernen. Insofern ist Deine Aussage schon etwas schärfer, als Du sie vielleicht selbst empfinden magst.</content>
        <published>2008-09-30T20:25:08.642+02:00</published>
        <updated>2008-09-30T20:25:08.642+02:00</updated>
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        <title>Das sind keine Bayern. Das sin</title>
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        <content>Das sind keine Bayern. Das sind Franken. Hört man am Dialekt.</content>
        <published>2008-09-26T00:43:57.629+02:00</published>
        <updated>2008-09-26T00:43:57.629+02:00</updated>
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        <title>Ich meinte natürlich den verli</title>
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        <content>Ich meinte natürlich den verlinkten Beitrag, nicht den deinen. Bevor das hier missverstanden wird...</content>
        <published>2008-09-24T12:04:27.528+02:00</published>
        <updated>2008-09-24T12:04:27.528+02:00</updated>
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        <title>"horribel" finde ich besonders</title>
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        <content>"horribel" finde ich besonders schön an dem Kommentar, übrigens.

Ich lese relativ viel bei NUB, der ja auch oft bei mir zu Besuch ist. Speziell diesen Beitrag finde ich keine Meisterleistung, aber er ist ja auch nicht typisch für das gesamte Blog. Naja, aber musst Du selbst wissen, wie Du damit umgehst.</content>
        <published>2008-09-24T10:08:05.784+02:00</published>
        <updated>2008-09-24T10:08:05.784+02:00</updated>
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        <title>Warum ist der denn nun für Dic</title>
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        <content>Warum ist der denn nun für Dich auch noch unverlinkbar? Gerade NUB ist doch ein sehr vernünftiger, ausgleichender Typ, oder siehst Du das anders? Also bitte, wenn man irgendwann gar nichts mehr verlinkt, ist das doch auch blöd.</content>
        <published>2008-09-24T09:39:08.896+02:00</published>
        <updated>2008-09-24T09:39:08.896+02:00</updated>
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        <title>Ist das eine Premiere? ;)</title>
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        <content>Ist das eine Premiere? ;)</content>
        <published>2008-09-24T00:25:32.007+02:00</published>
        <updated>2008-09-24T00:25:32.007+02:00</updated>
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        <title>Zunächst einmal ist "rassistis</title>
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            <name>freiburgerthesen</name>
        </author>
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        <content>Zunächst einmal ist "rassistisch" sicherlich nicht das richtige Wort für das, was Du ausdrücken willst, Gilbert. Ich nehme einfach mal an, dass Du "voreingenommen", "verbohrt" oder "vorurteilsbeladen" meinst; jedenfalls stört mich an dem Pro-Kölnern sicherlich nicht ihre Rasse. Diese kleine Richtigstellung in diesem Ton einfach mal, um Deinen Vorwurf der Überheblichkeit zu bestätigen.

&lt;blockquote&gt;Eine rechtsradikale Vereinigung, ob man das nun ProKöln oder sonstwie nennt, entsteht heute dadurch, dass Ansichten außerhalb des Mainstreams vertreten werden.&lt;/blockquote&gt;

Falsch. Sie entsteht dadurch, dass sich Leute mit rechtsradikalen Ansichten zusammenschließen und dabei Parteiprogramme verfassen, wie es etwa das von ProKöln eines ist: In jedem zweiten oder dritten Satz wird die Schuld an allen Problemen Ausländern oder Zigeunern zugeschoben und deren Abschiebung und Vertreibung als Lösung aller Schwierigkeiten hochgelobt. Nebenbei wird noch die gesamte Politik (außer der eigenen Partei natürlich) als eine korrupte Melange dargestellt, die von unheimlichen Kapitaleignern, am besten noch mit ausländischen Namen kontrolliert wird - und die jeweilige rechtsradikale Partei ist hier der einzige Ausweg.

Ich für meinen Teil jedenfalls habe Pro-Köln nicht an der Tatsache gemessen, dass eine erstaunlich große Zahl ihrer Aktivisten die typische Kleiderordnung der rechten Szene trägt. Nicht einmal die Tatsache, dass viele der Gründer dieser Gruppierung zuvor bei der NPD, den Jungen Nationaldemokraten oder den Republikanern sowie der "Deutschen Liga für Volk und Heimat" aktiv waren (darunter auch Rouhs und Beisicht) ist für mich ausreichend, um sie als rechtsradikal einzustufen. Dafür muss ich erst das Programm kennen. Und wer nach dem Studium dieses Dokuments nicht der Ansicht ist, hier rechtsradikale Texte vor sich zu haben, dem kann ich nicht mehr helfen.

&lt;blockquote&gt;Glaubst du wirklich, dass alle, die in irgendeiner Form Bedenken äußern, automatisch rechtsradikal sind?&lt;/blockquote&gt;

Nein, das glaube ich nicht. Das war auch in keiner Weise in meinem Kommentar zu lesen; im Gegenteil, im ersten Kommentar habe ich noch darauf hingewiesen, dass man nicht alle Pro-Köln-Mitglieder als braunen Mob einstufen kann. Nun ist es aber so, dass ich Menschen kenne, die Vorbehalte gegen die Moschee haben, die aber gleichzeitig nicht behaupten, fast alle Probleme des Landes hätten mit Ausländern zu tun und könnten durch deren Entfernung gelöst werden. Mit solchen Kritikern unterhalte ich mich oft und gern.

&lt;blockquote&gt;Wenn nicht, wieso hast du es dann nicht nötig, deine Phrasen zu beweisen, sondern gehst einfach weg?&lt;/blockquote&gt;

Das tue ich nur bei Typen, deren Xenophobie und Hetze offensichtlich sind und die sich in einer versumpften Ideologie bewegen, die ihr grauenhaftes Gesicht wieder und wieder gezeigt hat - sowohl an der Macht als auch fern von ihr. Äußert jemand ernsthafte Bedenken, die nicht daraus bestehen, dass alle Zigeuner Räuber und Diebe und alle Muslime Anhänger einer Welteroberungskampagne sind, dann gehe ich auch gerne darauf ein.

&lt;blockquote&gt;Eigentlich musst du doch wirklich froh sein, dass die Anarchos die Straße leergeprügeln, dann brauchst du doch auch kein schlechtes Gewissen zu haben, denn sonst könnte einer, der eigentlich anständig ist und nur ein paar Antworten sucht, auf Extreme reinfallen.&lt;/blockquote&gt;

Ganz im Gegenteil, denn dir prügelnden Anarchos geben den Heulsusen von Pro-Köln ja jetzt die Gelegenheit, sich als Opfer von Gewalt darzustellen und damit noch größere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Um anständige Leute mache ich mir da eigentlich eher geringe Sorgen; auch bei den Volksparteien werden die tatsächlich vorhanden Probleme mit der Integration und dem religiösen Zusammenleben so oft thematisiert, dass einer, der Pro-Köln hinterherläuft, sicher kein Anständiger ist, der nur ein paar Antworten sucht.

&lt;blockquote&gt;Menschen entweder einfach abstempeln oder es nicht nötig haben, mit denen zu reden?&lt;/blockquote&gt;

Ich stemple niemanden ab, bevor er sich äußern konnte - im Gegensatz zu den Leuten, die Du hier verteidigst. Für die ist nämlich jeder schon eine Gefahr, weil er der falschen Religion angehört oder die falschen Vorfahren hat. Ich höre mir an, was jemand zu sagen hat, und entscheide dann, ob es sinnvoll ist, sich mit demjenigen weiter zu beschäftigen. Was ich im Falle Pro-Kölns schon nach einer Stunde auf deren Website klar verneinen konnte.</content>
        <published>2008-09-23T17:34:06.080+02:00</published>
        <updated>2008-09-23T17:34:06.080+02:00</updated>
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        <title>Zunächst einmal ist "rassistis</title>
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            <name>freiburgerthesen</name>
        </author>
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        <content>Zunächst einmal ist "rassistisch" sicherlich nicht das richtige Wort für das, was Du ausdrücken willst, Gilbert. Ich nehme einfach mal an, dass Du "voreingenommen", "verbohrt" oder "vorurteilsbeladen" meinst; jedenfalls stört mich an dem Pro-Kölnern sicherlich nicht ihre Rasse. Diese kleine Richtigstellung in diesem Ton einfach mal, um Deinen Vorwurf der Überheblichkeit zu bestätigen.

&lt;blockquote&gt;Eine rechtsradikale Vereinigung, ob man das nun ProKöln oder sonstwie nennt, entsteht heute dadurch, dass Ansichten außerhalb des Mainstreams vertreten werden.&lt;/blockquote&gt;

Falsch. Sie entsteht dadurch, dass sich Leute mit rechtsradikalen Ansichten zusammenschließen und dabei Parteiprogramme verfassen, wie es etwa das von ProKöln eines ist: In jedem zweiten oder dritten Satz wird die Schuld an allen Problemen Ausländern oder Zigeunern zugeschoben und deren Abschiebung und Vertreibung als Lösung aller Schwierigkeiten hochgelobt. Nebenbei wird noch die gesamte Politik (außer der eigenen Partei natürlich) als eine korrupte Melange dargestellt, die von unheimlichen Kapitaleignern, am besten noch mit ausländischen Namen kontrolliert wird - und die jeweilige rechtsradikale Partei ist hier der einzige Ausweg.

Ich für meinen Teil jedenfalls habe Pro-Köln nicht an der Tatsache gemessen, dass eine erstaunlich große Zahl ihrer Aktivisten die typische Kleiderordnung der rechten Szene trägt. Nicht einmal die Tatsache, dass viele der Gründer dieser Gruppierung zuvor bei der NPD, den Jungen Nationaldemokraten oder den Republikanern sowie der "Deutschen Liga für Volk und Heimat" aktiv waren (darunter auch Rouhs und Beisicht) ist für mich ausreichend, um sie als rechtsradikal einzustufen. Dafür muss ich erst das Programm kennen. Und wer nach dem Studium dieses Dokuments nicht der Ansicht ist, hier rechtsradikale Texte vor sich zu haben, dem kann ich nicht mehr helfen.

&lt;blockquote&gt;Glaubst du wirklich, dass alle, die in irgendeiner Form Bedenken äußern, automatisch rechtsradikal sind?&lt;/blockquote&gt;

Nein, das glaube ich nicht. Das war auch in keiner Weise in meinem Kommentar zu lesen; im Gegenteil, im ersten Kommentar habe ich noch darauf hingewiesen, dass man nicht alle Pro-Köln-Mitglieder als braunen Mob einstufen kann. Nun ist es aber so, dass ich Menschen kenne, die Vorbehalte gegen die Moschee haben, die aber gleichzeitig nicht behaupten, fast alle Probleme des Landes hätten mit Ausländern zu tun und könnten durch deren Entfernung gelöst werden. Mit solchen Kritikern unterhalte ich mich oft und gern.

&lt;blockquote&gt;Wenn nicht, wieso hast du es dann nicht nötig, deine Phrasen zu beweisen, sondern gehst einfach weg?&lt;/blockquote&gt;

Das tue ich nur bei Typen, deren Xenophobie und Hetze offensichtlich sind und die sich in einer versumpften Ideologie bewegen, die ihr grauenhaftes Gesicht wieder und wieder gezeigt hat - sowohl an der Macht als auch fern von ihr. Äußert jemand ernsthafte Bedenken, die nicht daraus bestehen, dass alle Zigeuner Räuber und Diebe und alle Muslime Anhänger einer Welteroberungskampagne sind, dann gehe ich auch gerne darauf ein.

&lt;blockquote&gt;Eigentlich musst du doch wirklich froh sein, dass die Anarchos die Straße leergeprügeln, dann brauchst du doch auch kein schlechtes Gewissen zu haben, denn sonst könnte einer, der eigentlich anständig ist und nur ein paar Antworten sucht, auf Extreme reinfallen.&lt;/blockquote&gt;

Ganz im Gegenteil, denn dir prügelnden Anarchos geben den Heulsusen von Pro-Köln ja jetzt die Gelegenheit, sich als Opfer von Gewalt darzustellen und damit noch größere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Um anständige Leute mache ich mir da eigentlich eher geringe Sorgen; auch bei den Volksparteien werden die tatsächlich vorhanden Probleme mit der Integration und dem religiösen Zusammenleben so oft thematisiert, dass einer, der Pro-Köln hinterherläuft, sicher kein Anständiger ist, der nur ein paar Antworten sucht.

&lt;blockquote&gt;Menschen entweder einfach abstempeln oder es nicht nötig haben, mit denen zu reden?&lt;/blockquote&gt;

Ich stemple niemanden ab, bevor er sich äußern konnte - im Gegensatz zu den Leuten, die Du hier verteidigst. Für die ist nämlich jeder schon eine Gefahr, weil er der falschen Religion angehört oder die falschen Vorfahren hat. Ich höre mir an, was jemand zu sagen hat, und entscheide dann, ob es sinnvoll ist, sich mit demjenigen weiter zu beschäftigen. Was ich im Falle Pro-Kölns schon nach einer Stunde auf deren Website klar verneinen konnte.</content>
        <published>2008-09-23T17:31:39.780+02:00</published>
        <updated>2008-09-23T17:31:39.780+02:00</updated>
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        <title>Zunächst einmal ist "rassistis</title>
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        <content>Zunächst einmal ist "rassistisch" sicherlich nicht das richtige Wort für das, was Du ausdrücken willst, Gilbert. Ich nehme einfach mal an, dass Du "voreingenommen", "verbohrt" oder "vorurteilsbeladen" meinst; jedenfalls stört mich an dem Pro-Kölnern sicherlich nicht ihre Rasse. Diese kleine Richtigstellung in diesem Ton einfach mal, um Deinen Vorwurf der Überheblichkeit zu bestätigen.

&lt;blockquote&gt;Eine rechtsradikale Vereinigung, ob man das nun ProKöln oder sonstwie nennt, entsteht heute dadurch, dass Ansichten außerhalb des Mainstreams vertreten werden.&lt;/blockquote&gt;

Falsch. Sie entsteht dadurch, dass sich Leute mit rechtsradikalen Ansichten zusammenschließen und dabei Parteiprogramme verfassen, wie es etwa das von ProKöln eines ist: In jedem zweiten oder dritten Satz wird die Schuld an allen Problemen Ausländern oder Zigeunern zugeschoben und deren Abschiebung und Vertreibung als Lösung aller Schwierigkeiten hochgelobt. Nebenbei wird noch die gesamte Politik (außer der eigenen Partei natürlich) als eine korrupte Melange dargestellt, die von unheimlichen Kapitaleignern, am besten noch mit ausländischen Namen kontrolliert wird - und die jeweilige rechtsradikale Partei ist hier der einzige Ausweg.

Ich für meinen Teil jedenfalls habe Pro-Köln nicht an der Tatsache gemessen, dass eine erstaunlich große Zahl ihrer Aktivisten die typische Kleiderordnung der rechten Szene trägt. Nicht einmal die Tatsache, dass viele der Gründer dieser Gruppierung zuvor bei der NPD, den Jungen Nationaldemokraten oder den Republikanern sowie der "Deutschen Liga für Volk und Heimat" aktiv waren (darunter auch Rouhs und Beisicht) ist für mich ausreichend, um sie als rechtsradikal einzustufen. Dafür muss ich erst das Programm kennen. Und wer nach dem Studium dieses Dokuments nicht der Ansicht ist, hier rechtsradikale Texte vor sich zu haben, dem kann ich nicht mehr helfen.

&lt;blockquote&gt;Glaubst du wirklich, dass alle, die in irgendeiner Form Bedenken äußern, automatisch rechtsradikal sind?&lt;/blockquote&gt;

Nein, das glaube ich nicht. Das war auch in keiner Weise in meinem Kommentar zu lesen; im Gegenteil, im ersten Kommentar habe ich noch darauf hingewiesen, dass man nicht alle Pro-Köln-Mitglieder als braunen Mob einstufen kann. Nun ist es aber so, dass ich Menschen kenne, die Vorbehalte gegen die Moschee haben, die aber gleichzeitig nicht behaupten, fast alle Probleme des Landes hätten mit Ausländern zu tun und könnten durch deren Entfernung gelöst werden. Mit solchen Kritikern unterhalte ich mich oft und gern.

&lt;blockquote&gt;Wenn nicht, wieso hast du es dann nicht nötig, deine Phrasen zu beweisen, sondern gehst einfach weg?&lt;/blockquote&gt;

Das tue ich nur bei Typen, deren Xenophobie und Hetze offensichtlich sind und die sich in einer versumpften Ideologie bewegen, die ihr grauenhaftes Gesicht wieder und wieder gezeigt hat - sowohl an der Macht als auch fern von ihr. Äußert jemand ernsthafte Bedenken, die nicht daraus bestehen, dass alle Zigeuner Räuber und Diebe und alle Muslime Anhänger einer Welteroberungskampagne sind, dann gehe ich auch gerne darauf ein.

&lt;blockquote&gt;Eigentlich musst du doch wirklich froh sein, dass die Anarchos die Straße leergeprügeln, dann brauchst du doch auch kein schlechtes Gewissen zu haben, denn sonst könnte einer, der eigentlich anständig ist und nur ein paar Antworten sucht, auf Extreme reinfallen.&lt;/blockquote&gt;

Ganz im Gegenteil, denn dir prügelnden Anarchos geben den Heulsusen von Pro-Köln ja jetzt die Gelegenheit, sich als Opfer von Gewalt darzustellen und damit noch größere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Um anständige Leute mache ich mir da eigentlich eher geringe Sorgen; auch bei den Volksparteien werden die tatsächlich vorhanden Probleme mit der Integration und dem religiösen Zusammenleben so oft thematisiert, dass einer, der Pro-Köln hinterherläuft, sicher kein Anständiger ist, der nur ein paar Antworten sucht.

&lt;blockquote&gt;Menschen entweder einfach abstempeln oder es nicht nötig haben, mit denen zu reden?&lt;/blockquote&gt;

Ich stemple niemanden ab, bevor er sich äußern konnte - im Gegensatz zu den Leuten, die Du hier verteidigst. Für die ist nämlich jeder schon eine Gefahr, weil er der falschen Religion angehört oder die falschen Vorfahren hat. Ich höre mir an, was jemand zu sagen hat, und entscheide dann, ob es sinnvoll ist, sich mit demjenigen weiter zu beschäftigen. Was ich im Falle Pro-Kölns schon nach einer Stunde auf deren Website klar verneinen konnte.</content>
        <published>2008-09-23T16:32:15.374+02:00</published>
        <updated>2008-09-23T16:32:15.374+02:00</updated>
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        <title>Ich sage vielleicht über Pro K</title>
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        <content>Ich sage vielleicht über Pro Köln nichts anderes als der Mob, das ist richtig. Auch die friedlichen Demonstranten haben über Pro Köln nichts anderes gesagt als der Mob, auch das ist richtig. Weil es aus meiner Sicht über Pro Köln inhaltlich nicht viel zu sagen gibt, was nicht schon oft gesagt worden wäre. Es handelt sich um eine bürgerlich getarne, rechtspopulistische bis rechtsradikale, fremdenfeindliche und religionschauvinistische Organisation, die unangebrachte Ängste in der Bevölkerung schürt und mit billiger Propaganda auf Stimmenfang geht; eine weitere inhaltliche Auseinandersetzung halte ich nicht für nötig. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass ich auch mit jedem diskutieren muss. Ich kann auch einfach weggehen und ihn seine Meinung zu jenen sagen lassen, die ihm zuhören.

Insofern stehe ich bei ihrer Ablehnung der Pro-Kölner durchaus auch bei den Linksautonomen. Hingegen nicht bei ihren eigenen gesellschaftlichen Vorstellungen (um die es bei Demo und Gegendemo aber auch gar nicht ging). Und absolut nicht bei der Wahl ihrer Mittel. Wenn für Dich Gewalt "ehrlich" ist, dann verstehen wir beide unter Politik wohl nicht das Gleiche.</content>
        <published>2008-09-23T14:24:26.314+02:00</published>
        <updated>2008-09-23T14:24:26.314+02:00</updated>
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        <title>karstenduerotin says: 
Et tu, </title>
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        <content>karstenduerotin says: 
Et tu, Horst? Schade, von Dir hätte ich doch etwas mehr Differenzierungsfähigkeit erwartet als von den Linksextremen à la "Moppelkotze".

Natürlich sind Fremdenfeindlichkeit und die grundsätzliche Ablehnung fremder Religionen dumm, falsch und etwas, gegen das man eintreten muss. Und selbstverständlich ist dieser Pro-Köln-Haufen fremdenfeindlich, chauvinistisch und fanatisch religiös. Zwar denke ich, dass man nicht alle von denen als "braunen Mob" einstufen kann, aber dennoch sind viele von ihnen Rechtsradikale und Rechtsextreme.

Trotzdem aber herrscht in diesem Land nach wie vor Meinungsfreiheit - und das bedeutet eben, dass man auch dumme, falsche und verachtenswerte Meinungen äußern können muss. Außerdem herrscht Versammlungsfreiheit, und das bedeutet, dass sich auch Rudel von Dummen und Verachtenswerten zusammenfinden und ihre Meinung gemeinsam herausposaunen dürfen. Das kann man richtig oder falsch finden - aber wer Meinungs- und Versammlungsfreiheit nur für diejenigen haben will, die die eigene Meinung teilen, der ist eben kein Anhänger einer freien Gesellschaft.

Man muss diese Hanseln also machen lassen. Was ja nicht heißt, dass man sich nicht gegen sie aussprechen kann. Im Gegenteil: Ich finde die Gegendemonstrationen toll. Ich finde gut, dass Hoteliers ihre Mietverträge gekündigt haben (weil sie eben selbst darüber entscheiden können, ob sie diese Meinung nun gerade in ihrem Haus hören wollen). Ich finde gut, dass viele Menschen der Versammlung in ihrem eigenen kleinen Bereich Knüppel zwischen die Beine geworfen haben.

Was ich aber nicht gut finde, das ist ein kleiner Mob, der nicht etwa Ablehnung zeigen, sondern Gewalt ausüben wollte, der die Versammlungs- und Meinungsfreiheit ablehnt und die politische Auseinandersetzung lieber mit Pflastersteinen und Eisenstangen führt (und diese dann auch noch gegen die Polizei einsetzt, die nun wirklich nichts dafür kann, dass die Rechten eine Veranstaltung machen). Ein Mob, der nun auch noch den Sieg feiern darf, dass wegen ihrer Gewalt die Veranstaltung, gegen die sie "protestierten", polizeilich verboten wurde. Mit der gleichen Logik könnte man auch den Wahlkampf der SPD in Sachsen verbieten, der ja immer öfter zum Ziel von Gewaltaktionen der Freien Kameradschaften wird.

Was ist denn so falsch an dem Vergleich zwischen diesen Linksautonomen und der SA? Außer, dass ein Vergleich mit der Rotfront vielleicht passender gewesen wäre? Wenn unser Staat in Fragen der Versammlungsfreiheit einer wild gewordenen Horde nachgibt, die versucht, Polizisten ihre Waffen zu entreißen, die illegale Straßensperren errichtet und Andersdenkenden mit Gewalt begegnet, dann ist das eben wie damals in Weimar. Und das ist eine Entwicklung, die wir nicht wollen können.</content>
        <published>2008-09-23T12:59:33.282+02:00</published>
        <updated>2008-09-23T12:59:33.282+02:00</updated>
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        <title>Et tu, Horst? Schade, von Dir </title>
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            <name>freiburgerthesen</name>
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        <content>Et tu, Horst? Schade, von Dir hätte ich doch etwas mehr Differenzierungsfähigkeit erwartet als von den Linksextremen à la "Moppelkotze".

Natürlich sind Fremdenfeindlichkeit und die grundsätzliche Ablehnung fremder Religionen dumm, falsch und etwas, gegen das man eintreten muss. Und selbstverständlich ist dieser Pro-Köln-Haufen fremdenfeindlich, chauvinistisch und fanatisch religiös. Zwar denke ich, dass man nicht alle von denen als "braunen Mob" einstufen kann, aber dennoch sind viele von ihnen Rechtsradikale und Rechtsextreme.

Trotzdem aber herrscht in diesem Land nach wie vor Meinungsfreiheit - und das bedeutet eben, dass man auch dumme, falsche und verachtenswerte Meinungen äußern können muss. Außerdem herrscht Versammlungsfreiheit, und das bedeutet, dass sich auch Rudel von Dummen und Verachtenswerten zusammenfinden und ihre Meinung gemeinsam herausposaunen dürfen. Das kann man richtig oder falsch finden - aber wer Meinungs- und Versammlungsfreiheit nur für diejenigen haben will, die die eigene Meinung teilen, der ist eben kein Anhänger einer freien Gesellschaft.

Man muss diese Hanseln also machen lassen. Was ja nicht heißt, dass man sich nicht gegen sie aussprechen kann. Im Gegenteil: Ich finde die Gegendemonstrationen toll. Ich finde gut, dass Hoteliers ihre Mietverträge gekündigt haben (weil sie eben selbst darüber entscheiden können, ob sie diese Meinung nun gerade in ihrem Haus hören wollen). Ich finde gut, dass viele Menschen der Versammlung in ihrem eigenen kleinen Bereich Knüppel zwischen die Beine geworfen haben.

Was ich aber nicht gut finde, das ist ein kleiner Mob, der nicht etwa Ablehnung zeigen, sondern Gewalt ausüben wollte, der die Versammlungs- und Meinungsfreiheit ablehnt und die politische Auseinandersetzung lieber mit Pflastersteinen und Eisenstangen führt (und diese dann auch noch gegen die Polizei einsetzt, die nun wirklich nichts dafür kann, dass die Rechten eine Veranstaltung machen). Ein Mob, der nun auch noch den Sieg feiern darf, dass wegen ihrer Gewalt die Veranstaltung, gegen die sie "protestierten", polizeilich verboten wurde. Mit der gleichen Logik könnte man auch den Wahlkampf der SPD in Sachsen verbieten, der ja immer öfter zum Ziel von Gewaltaktionen der Freien Kameradschaften wird.

Was ist denn so falsch an dem Vergleich zwischen diesen Linksautonomen und der SA? Außer, dass ein Vergleich mit der Rotfront vielleicht passender gewesen wäre? Wenn unser Staat in Fragen der Versammlungsfreiheit einer wild gewordenen Horde nachgibt, die versucht, Polizisten ihre Waffen zu entreißen, die illegale Straßensperren errichtet und Andersdenkenden mit Gewalt begegnet, dann ist das eben wie damals in Weimar. Und das ist eine Entwicklung, die wir nicht wollen können.</content>
        <published>2008-09-23T12:22:17.816+02:00</published>
        <updated>2008-09-23T12:22:17.816+02:00</updated>
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        <title>"Habe das sehr zwiespältig ver</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
        </author>
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        <content>"Habe das sehr zwiespältig verfolgt."

Ja, das ist ja auch nicht so ganz einfach, da jetzt so oder so Stellung zu beziehen, nicht wahr? Jedenfalls, wenn man sich ernsthaft mit der Lage beschäftigt. Dass viele Iraker, vor allem Kurden, sehr glücklich darüber sind, Saddam und den Chemie-Ali los zu sein, ist ja auch unbestreitbar, mal ganz abgesehen von den eher akademischen Diskussionen hier bei uns.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann kritisierst Du auch eher diese Kriegsbegeisterten, die alles richtig finden, was da geschieht, als dass Du jeden verurteilen würdest, der das trotz aller Bedenken richtig findet. Das ist ja auch meine Position - wobei ich halt finde, dass die guten Gründe, den Krieg zu führen, nicht ausreichen, um etwas derartig schreckliches wie einen Krieg zu entfesseln. In Afghanistan sah ich die guten Gründe aber als ausreichend an. Ganz, ohne nun Begeisterung für den Krieg zu empfinden.

Und klar: Man kann nicht einfach so die Situation auf der persönlichen Ebene auf die zwischenstaatliche Übertragen. Das sollte mehr ein Bild als ein direkter Vergleich sein, versteht sich.</content>
        <published>2007-08-02T16:52:34.314+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T16:52:34.314+02:00</updated>
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        <title>Hast recht wegen Lafontaine, d</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
        </author>
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        <content>Hast recht wegen Lafontaine, da bitte ich um Verzeihung. Da ist der gute Oskar wohl doch ein durchgängig überzeugter Pazifist. Verbessert meine Wahrnehmung von ihm wieder ein Stück. Denn Pazifismus kann manchmal die falsche Entscheidung sein, ist aber auf jeden Fall besser als Opportunismus.

Kann aber nicht auch das "Gutmenschentum" den Zweck haben, unmoralische Handlungen als moralische auszugeben? Wenn etwa das Nicht-Eingreifen in einen Völkermord (oder das Nicht-Eingreifen, wenn ein Skinhead einen Schwarzen verprügelt) eigentlich den Grund hat, dass man sich selbst schützen und vor möglichem Schaden (Verluste, gebrochene Nase) bewahren will, während man Pazifismus bzw. die Ablehnung von Gewalt vorschützt?

Ich ärgere mich ja immer, wenn vom Irak-Krieg (den ich persönlich für einen großen Fehler halte) gesprochen wird und einer sich hinstellt und sagt "Den Amerikanern geht es nur um Öl", und dann jeden anderen Erklärungsansatz als Propaganda verurteilt. Denn sicher, das Öl spielt eine gewichtige, vermutlich sogar die wichtigste Rolle. Aber man kann das auch unter etlichen anderen Perspektiven sehen. Demokratisierung, Stabilisierung, Schutz der Freunde und Verbündeten, all das spielt doch ebenfalls mit in die Diskussion hinein und wird auch von vielen ernsthaft betrachtet. Das alles nur als Vorwände und Propaganda abzutun, ist doch etwas simpel gedacht.
Genauso ärgert mich aber andersrum, wenn allen Gegnern des Krieges nur Populismus vorgeworfen wird, der Unwillen, zum Schutz der Kurden/Israelis/wem auch immer etwas aufs Spiel zu setzen. Denn da spielen m. E. vor allem andere Gründe eine Rolle - der Wunsch nach Frieden oder zumindest danach, selbst nicht noch den Krieg voranzutreiben. Und ein größeres Vertrauen in die Kraft des Wortes und des Ausgleichs.
Ein viel komplizierteres Thema also, als es sich die meisten Leute machen, Befürworter wie Gegner (wobei erstere hierzulande ja eigentlich fast nur in der Blogosphäre erscheinen).</content>
        <published>2007-08-02T13:24:18.349+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T13:24:18.349+02:00</updated>
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        <title>Wollte Dir auch nicht unterste</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
        </author>
        <link rel="self" href="http://www.cocomment.com/sidebar?object=people&amp;context=explore&amp;mode=detail&amp;id=karstenduerotin&amp;conv=935944&amp;comment_id=18088928"/>
        <content>Wollte Dir auch nicht unterstellen, dass das Deine Bezugspunkte seien. Ich wollte nur unterstreichen, dass diese Haltung des "Machers", der endlich was unternimmt, anstatt nur zu grübeln und diskutieren, bei weitem nicht an eine bestimmte politische Richtung gebunden ist und somit auch diese Nähe nicht so leicht zu konstruieren ist, wie viele das tun.

Und: Bei den 68'ern waren nachher auch viele bei den eher gewalttätigen Aktionen dabei, die vorher bei den friedlichen nicht dabei waren - wohl auch, um ihre Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die da niedergeknüppelt wurden (über andere Motivationen - Stichwort "Polithooligans" - will ich gar nicht spekulieren). Und ebenso kann man auch den Einsatz in Afghanistan sehen - als Solidaritäts- und Schutzeinsatz auch für jene, die unter den Taliban gelitten haben.

War Lafontaine übrigens nicht Regierungsmitglied, als der Kosovo-Krieg begann? Aber ich hatte das "Macher"-Ding jetzt nicht so eindeutig auf Kriege bezogen.</content>
        <published>2007-08-02T12:47:00.172+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T12:47:00.172+02:00</updated>
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        <title>@MR:

Von Nietzsche habe ich n</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
        </author>
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        <content>@MR:

Von Nietzsche habe ich nur zwei Sachen gelesen - einmal das angesprochene "Jenseits von Gut und Böse", das ich eigentlich nur genau so verstehen konnte, wie ich das hier wiedergegeben habe. Und dann, natürlich, den "Zarathustra", der sich mir allerdings irgendwie verschloss.
Wobei er vielleicht gar nicht sagen wollte, dass die vorherige Unterscheidung Gut und Böse als "Stark" und "Schwach" die richtige war. Das mag sein, und passt ja zu Deinem Hinweis, dass er die Begründung von Moral als etwas Unmögliches gesehen hat. Die Unterjochung des Starken durch die (eben, christliche!) Moral spielt aber zumindest in "JvGuB" eine große Rolle. Müsste mir das mal wieder kaufen, um da zitieren und begründen zu können, bin mir aber meiner Erinnerungen relativ sicher, weil mich das Buch sehr beeindruckt hat. Nicht überzeugt und begeistert, aber beeindruckt.

"Die andere Wange hinhalten wollen die ja nicht, der Statler und der Bush und der Goebbels..."

...und der Lenin und der Lafontaine und der Chavez und der Ahmadinedjad auch nicht. Ebenso wenig allerdings Rosa Parks. Oder die Leute in der Christopher Street. Oder die Leute, die '68 auf die Straße gegangen sind. Diese Parallele ziehst Du m. E. zu leichtfertig.

Über Deine Anmerkungen zum Schluss denke ich noch mal etwas nach, bevor ich mich äußere (falls mir da noch was Bemerkenswertes zu einfallen sollte).</content>
        <published>2007-08-02T12:09:26.409+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T12:09:26.409+02:00</updated>
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        <title>...wobei die Begriffe bei der </title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
        </author>
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        <content>...wobei die Begriffe bei der "Virendiskussion" natürlich noch etwas anders belegt waren.

"Gut" war hier wahr, (natur-)wissenschaftlich, "Schlecht" hingegen stand für eine Haltung, die auch die Wissenschaft selbst in Zweifel stellt und vor allem ihre Auswirkungen in Betracht zieht. Und diese Dichotomie, so könnte man mit Nietzsche sagen, wird dann durch ein "Gut-Böse" ersetzt, das den ursprünglichen Begriff des Guten (also die Gesetze der Naturwissenschaft) verdrängt.

Schon klar, was Du meinst, Momo.</content>
        <published>2007-08-02T11:13:55.517+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T11:13:55.517+02:00</updated>
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        <title>@MR:

Klar. Ich beziehe doch a</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>@MR:

Klar. Ich beziehe doch all mein Wissen aus der Wikipedia. Hatte ich Dir das noch nicht gesagt? ;)

Der Goebbels-Bezug... Nun ja. Goebbels hat auch Worte wie "Deutschland" sehr gern und sehr aufgeladen verwendet. Darum benutze ich sie ja trotzdem weiter. Insofern beeindruckt mich die reine Nennung des Namens noch nicht so sehr.

Interessanter ist da schon der von Dir zitierte Absatz und seine Beziehung zur Viren-Diskussion, der ja auch irgendwie zu dem Wikipedia-Hinweis auf Nietzsche passt. Gewissermaßen ist die von Rayson, Boche und anderen vertretene Position in der Diskussion ja ein "Jenseits von Gut und Böse", das auch hier zum Ausdruck kommt. Die Menschen, die nicht "gut" (also stark und selbst-beherrscht) sondern "schlecht" (also schwach und abhängig) sind, kommen mit der "neuen" Klassifikation in "Gut" und "Böse", um damit das eigentlich "Gute", also Starke, unter die Knute zu zwingen. Tabus und Keulen, so etwas spielt ja auch in dem besagten Nietzsche-Text eine ganz entscheidende Rolle.

Da kann ich ja, glaube ich, ganz froh sein, dass ich "Gutmensch" eigentlich (wie gesagt) schon länger nicht mehr benutze. Ich hatte den Begriff nämlich tatsächlich für "simplizifizierende, monokausale Weltdeutungen" verwendet und irgendwie auch angenommen, dass das die allgemeine Bedeutung sei. Dass ich da von vielen in dieser Nietzsche-Ebene gelesen werde, war mir so gar nicht bewusst.

Wobei ich andererseits auch erwarten würde, dass man sich, bevor man jemandem aufgrund von Begriffen, die andere auch verwenden, in irgendwelche Goebbels-Nachbarschaften setzt, damit auseinandersetzt, wie derjenige den Begriff denn eigentlich meint und einsetzt. Denn sowohl Statlers Begriffsverwendung als auch meine unterscheiden sich da ja doch erheblich.

Was ist denn das Problem mit Gesinnungsethik vs. Verantwortungsethik? Dass "Gesinnungsethik"+"Information"+"Reflektion" gleich "Verantwortungsethik" wäre, mithin also kein Gegensatz zwischen diesen beiden Arten von Ethik besteht? Dann könnte man ja auch "Ideologie" vs. "Realismus" sagen und käme zu einem ähnlichen Punkt. Wobei der klassische "Ideologe" ja vielleicht noch davon ausgehen kann, dass die, die seiner Ideologie nicht anhängen, sich einfach irren - während der "Gutmensch" in meinem Sinne seine Ideologie nicht nur absolut setzt, sondern sogar davon ausgeht, dass jeder sie ebenso sehen und verstehen müsste, also jeder, der anderer Meinung ist, nur ein gieriger, ein "böser" Mensch sein kann, der unmoralische Motive verfolgt.</content>
        <published>2007-08-02T11:08:49.006+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T11:08:49.006+02:00</updated>
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        <title>Das von Statler deckt sich doc</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>Das von Statler deckt sich doch weitgehend mit meiner Auslegung, oder? Und im Endeffekt gibt es solche Personen, und auch den Unterschied zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht" ja.
Ich kenne zum Beispiel jemanden, der sich über Jahre hinweg darüber aufgeregt hat, dass die Preise für Milch, Weizen etc. so schrecklich niedrig sind, dass die Bauern davon nicht leben können. Daran war die böse Globalisierung schuld, weil wir Billigimporte aus dem Ausland gemacht und damit unseren Bauern die Preise kaputt gemacht haben.
Seit ein paar Tagen aber ist die böse Globalisierung daran schuld, dass die Preise für Milch, Weizen etc. so schrecklich gestiegen sind, dass sich arme Menschen bald gar keine Lebensmittel mehr werden leisten können.
Dieser Mensch meint es wirklich gut, er will, dass jeder ein ordentliches Auskommen hat, was mir ja sehr sympathisch ist. Blöd ist das trotzdem...</content>
        <published>2007-08-02T09:41:11.126+02:00</published>
        <updated>2007-08-02T09:41:11.126+02:00</updated>
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        <title>@Loellie:

Um fair zu sein, ha</title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>@Loellie:

Um fair zu sein, hat Henning ja eigentlich nur gesagt, dass er mich nicht für einen Kommunisten hält. Und mit ihm konnte ich mich anschließend ja gut verständigen.

@MR:

Dass Du uns jetzt nicht mehr verlinken willst, ist natürlich Deine Entscheidung. Finde ich aber auch etwas albern, da Auslöser der Diskussion immerhin ein (mein) Beitrag war, der explizit NICHT die von dir kritisierte Haltung gezeigt hat. Aber wie gesagt, musst Du halt selbst wissen.</content>
        <published>2007-07-30T22:31:58.930+02:00</published>
        <updated>2007-07-30T22:31:58.930+02:00</updated>
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        <title>@T. Albert:

Ich halte vieles </title>
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            <name>Karsten</name>
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        <content>@T. Albert:

Ich halte vieles von dem, was ich von Hayek und Mises gelesen habe, durchaus für interessant und bedenkenswert - sehe es allerdings eher vor anderem Hintergrund. Momo nennt die Namen, die auch für mich die entscheidenderen sind, wenn ich "Die Freiheit, die ich meine" definieren soll: Rawls, Popper, Dahrendorf. Vermutlich fände ich auch Dworkin klasse, da muss ich aber noch erst was lesen. *ahem*

Rayson und Statler, aber auch David Lahm und Martin Marheinecke, stehen mir in dem, was sie schreiben, meistens sehr nah. Ebenso Julius Bübl vom LibLog und (oft) Oliver Luksic. Auch jo@chim empfinde ich nicht als so extrem rechts...

@Momo:

Ob ich diesem "Lager" nun zugehöre oder nicht, das weiß ich einfach nicht so recht. Aber mich erstaunt jedenfalls, dass wir beide oft so nah beieinander liegen, obwohl wir doch unterschiedlichen "Lagern" angehören. Oder dass ich zum Beispiel oft das, was T. Albert oder Libero schreiben, so überzeugend finde. Ja, ich schätze sogar oftmals die Texte von Dr. Dean sehr; jedenfalls, wenn er eine der Platten auflegt, die noch keinen Sprung haben.

Ist alles sehr schwierig, aber ich werde in den nächsten Tagen dazuauch noch einiges schreiben. Der Text vom Libero bei Zettel im Forum war toll, und beschäftigt mich auch immer noch sehr.</content>
        <published>2007-07-29T23:20:14.034+02:00</published>
        <updated>2007-07-29T23:20:14.034+02:00</updated>
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        <title>&lt;blockquote&gt;Writers who have r</title>
        <author>
            <name>Karsten</name>
        </author>
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        <content>&lt;blockquote&gt;Writers who have raised ideas like these have been vilified, censored, fired, threatened and in some cases physically assaulted.&lt;/blockquote&gt;

Das klingt eigentlich nicht wirklich nach einer Diskurspolizei, sondern eher nach genau dem, wovon Du vorher gesprochen hast.

Und "unser Lager"... tja. Da bin ich ja selbst mehr und mehr enttäuscht. Musste ich mich doch gerade belehren lassen, dass John Rawls kein Liberaler, sondern ein Sozialdemokrat ist. Popper ist ein Sozialist, und ich nehme an, dass Eucken und Röpke schon bald in eine ähnliche Rolle geraten werden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass in dem "Lager", von dem Du sprichst, bald nur noch Mises und Hayek akzeptiert werden; dann ist es jedenfalls nicht mehr das Meine.</content>
        <published>2007-07-29T18:31:29.305+02:00</published>
        <updated>2007-07-29T18:31:29.305+02:00</updated>
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